{"id":10,"date":"2007-05-07T12:31:32","date_gmt":"2007-05-07T10:31:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.andreaskahler.de\/?p=10"},"modified":"2007-05-07T12:31:32","modified_gmt":"2007-05-07T10:31:32","slug":"april","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.andreaskahler.de\/?p=10","title":{"rendered":"April"},"content":{"rendered":"<p>30.4.07<br \/>\nAmtsg\u00c3\u00a4nge sind hier ein Erlebnis eigener Art. L\u00c3\u00a4sterer sagen ja, die B\u00c3\u00bcrokratie geh\u00c3\u00b6re zu den raren Wachstumsbranchen. Um einen zambischen F\u00c3\u00bchrerschein ausgestellt zu bekommen, bedarf es Geduld, Gelassenheit und Geld. Ziemlich verloren, wer sich im Gewimmel zwischen den Dutzenden Schaltern, deren jeweiliger Zweck schleierhaft bleibt, ohne Hilfe zurecht finden muss: Dateneingabe, Formularaush\u00c3\u00a4ndigung, Pr\u00c3\u00bcfung der Ausf\u00c3\u00bcllung, Passbild- und Biometriestation, Pr\u00c3\u00bcfung des Datensatzes, mehrer Stationen zum Bezahlen. Jede einzelne Erledigung geschieht an gesonderten Schaltern, bei denen man nie wei\u00c3\u0178, ob sie an diesem Tag geschlossen sind oder gleich wieder besetzt werden. Das Sch\u00c3\u00b6ne ist abgesehen vom Reiz des Kafkaesken allerdings, dass diese Verkehrsbeh\u00c3\u00b6rde alle gleich (schlecht) zu behandeln scheint. Beachtlich aber auch die Freundlichkeit oder H\u00c3\u00b6flichkeit der Wartenden, ihre sehr zivilen Umgangsformen ersch\u00c3\u00b6pfen selbst in Anbetracht dieser groben Amtszumutung nicht.<br \/>\nBevor wir im Stau \u00e2\u20ac\u201c Stra\u00c3\u0178enabschnitte sind gesperrt, weil Arbeiter f\u00c3\u00bcr den Tag der Arbeit Dekorationen etc. anbringen &#8211; zum n\u00c3\u00a4chsten Amt stehen, wo ich eine Befreiung von der F\u00c3\u00bchrerscheinpr\u00c3\u00bcfung erhalten soll, treffe ich noch auf der Zulassungsbeh\u00c3\u00b6rde die zwei indischen sisters aus dem \u00c3\u0153berlandbus von letzter Woche wieder. Regina muss ebenfalls ihren F\u00c3\u00bchrerschein verl\u00c3\u00a4ngern. Wir verabreden uns f\u00c3\u00bcr Ende Mai im Nordwesten.<\/p>\n<p>28.4.07<br \/>\nInzwischen nimmt die Austrocknung merklich zu; dort, wo nicht k\u00c3\u00bcnstlich bew\u00c3\u00a4ssert wird, tritt der rotbraune Erdboden hervor, saftig gr\u00c3\u00bcn sind nur noch Buschwerk und B\u00c3\u00a4ume. Luft wie Klima \u00c3\u00a4hneln tags\u00c3\u00bcber europ\u00c3\u00a4ischem Sp\u00c3\u00a4tsommer, August oder September.<br \/>\nNach Einkauf auf dem monatlichen craft market \u00e2\u20ac\u201c der recht spektakul\u00c3\u00a4ren Attraktion an der Dutch Reform Church, Kabulonga, einem Haupttreffpunkt der \u00e2\u20ac\u017eExpatriots\u00e2\u20ac\u0153, also sich st\u00c3\u00a4ndig in Lusaka aufhaltenden Ausl\u00c3\u00a4nder \u00e2\u20ac\u201c gehen wir  &#8211; sozusagen passend zur Saison &#8211; erstmals in Freibad. \u00e2\u20ac\u017eDream Valley\u00e2\u20ac\u0153 am Ibex Hill ist h\u00c3\u00bcbsch gestaltet, ein angenehmes Freizeitziel der Lusaker, das allerdings wenig bekannt scheint. Zun\u00c3\u00a4chst irritiert, dass gar kein Sonnenmilchgeruch in der Luft liegt. In den kleinen Pools schwimmt kaum ein Erwachsener, nur Kinder planschen und wirbeln umher. Sonnenbaden tut hier kein Mensch \u00e2\u20ac\u201c ich lege mich trotzdem eine Weile neben eines der Becken. Den Fotografen vertr\u00c3\u00b6ste ich, erst so braun wie die Anderen werden zu wollen.<\/p>\n<p>27.4.07<br \/>\nAufmacher der regierungsnahen \u00e2\u20ac\u017eTimes of Zambia\u00e2\u20ac\u0153 (Motto \u00e2\u20ac\u017eForward with the nation\u00e2\u20ac\u0153) heute: \u00e2\u20ac\u017eChina gives Zambia $ 39 million for roads\u00e2\u20ac\u0153. Lasse das Blatt vom Zeitungsverk\u00c3\u00a4ufer durchs Autofenster reichen. Pr\u00c3\u00a4sident Mwanawasa lobt die hervorragenden Beziehungen der L\u00c3\u00a4nder und dankt dem chinesischen Botschafter f\u00c3\u00bcr die Hilfe. Wie schon beim Bau der Eisenbahnverbindung nach Tansania leiste China nun gro\u00c3\u0178e Unterst\u00c3\u00bctzung, um die Stra\u00c3\u0178ensch\u00c3\u00a4den aus der Regenzeit zu beheben. Zu w\u00c3\u00bcrdigen sei au\u00c3\u0178erdem die Zusammenarbeit in Landwirtschaft wie Minensektor und \u00c3\u00bcberhaupt die \u00e2\u20ac\u017eOne-China policy\u00e2\u20ac\u0153 in Asien.<br \/>\nIn der Meinungsglosse daneben findet sich wieder einmal eine Anbiederung an die pr\u00c3\u00a4sidiale Law-and-order-Politik in Lusaka. Zurecht m\u00c3\u00bcssten s\u00c3\u00a4mtliche informellen Verkaufsst\u00c3\u00a4nde aus dem Stadtbild verbannt werden. Die Kapitale des Staates k\u00c3\u00b6nne keine \u00e2\u20ac\u017eillegalen Verk\u00c3\u00a4ufer\u00e2\u20ac\u0153 dulden: \u00e2\u20ac\u017eUn-regulated and chaotic trading does not only spawn filth and squalor but also poses a health danger to the community\u00e2\u20ac\u0153. Endlich sei die City von illegalen Strukturen bereinigt, wie es sich \u00e2\u20ac\u201c so das Hauptargument &#8211; f\u00c3\u00bcrs Image einer Hauptstadt zieme (\u00e2\u20ac\u017eprojects an image that is befitting of its statues\u00e2\u20ac\u0153).<br \/>\nZu Mittag mit Counterpart-Chairperson Mr. Kakunta in der Fringilla Lodge verabredet, wo CSPR ein Statistiktraining f\u00c3\u00bcr seine MitstreiterInnen aus den Provinzen abh\u00c3\u00a4lt. Solwezis PC ist auch dabei. Zwar scheinen in der Mittagspause alle zu m\u00c3\u00bcde, um sich wirklich zu unterhalten. Aber auf der spontan arrangierten gemeinsamen R\u00c3\u00bcckfahrt nach Lusaka gelingt dann doch ein Kennenlernen.<\/p>\n<p>26.4.07<br \/>\nNoch einmal zu Gast beim freien Theater-Festival im \u00e2\u20ac\u017ePlay House\u00e2\u20ac\u0153. Wegen Stromausfall (kommt hier \u00c3\u00b6fters vor) versp\u00c3\u00a4tet sich die Auff\u00c3\u00bchrung von \u00e2\u20ac\u017eSankhani Moyo\u00e2\u20ac\u0153 (\u00e2\u20ac\u017eChoose Life\u00e2\u20ac\u0153) um mehrere Stunden. Doch was die Seka Theatergruppe aus Mfuwe da auf die B\u00c3\u00bchne bringt, h\u00c3\u00a4tte noch l\u00c3\u00a4ngeres Warten belohnt, und die Verschiebung auf den Abend steigerte nur noch die Spannung. Mit soviel Witz, Ironie und Humor in Szene gesetzt, so bildgewaltig, teils pantomimisch, teils kunstvoll akrobatisch (einem \u00e2\u20ac\u017eBlue Man\u00e2\u20ac\u0153 weit \u00c3\u00bcberlegen) waren hier Beziehungsdramen zwischen Tradition und Moderne dargestellt, dass der Theatersaal lange standing ovations entgegnete.<\/p>\n<p>25.4.07<br \/>\n\u00e2\u20ac\u017eFirstly the public sector is responsible for supply, since the private sector has failured in many ways\u00e2\u20ac\u0153, so die Ausgangsthese eines Ratschlags \u00c3\u00bcber \u00e2\u20ac\u017eFinanzierung des Zugangs zur Grundversorgung f\u00c3\u00bcr alle\u00e2\u20ac\u0153, veranstaltet durch Friedrich-Ebert-Stiftung und mehrere UN-Unterabteilungen (\u00e2\u20ac\u017eFinancing for Development\u00e2\u20ac\u0153 &#038; Int. Poverty Center von UNDP). Insbesondere L\u00c3\u00a4nder mit sehr niedrigem Einkommensniveau im s\u00c3\u00bcdlichen Afrika hatten die Diskutanten im Blick, unter ihnen William Tsimwa Muhairwe aus Uganda (National Water and Sewerage Corporation), der vor allem auf die Vorteile von Wettbewerb, Markt und unabh\u00c3\u00a4ngiger Unternehmen pochte. Muhairwe sorgte  daf\u00c3\u00bcr, dass die Konferenzteilnehmer bemerkenswert offen miteinander stritten; gleichviel, ob Regierungs-, Oppositionspolitiker oder etwa Verbrauchervertreter, wie wir diese Stakeholder bei uns nennen w\u00c3\u00bcrden. Der Referent aus Uganda brachte die richtigen Zuspitzungen: Wasser hat keine Farbe, also soll sich auch die Politik \u00e2\u20ac\u201c egal welcher Couleur \u00e2\u20ac\u201c aus der Wasserwirtschaft heraus halten! Nat\u00c3\u00bcrlich will aber keine Firma investieren, wo so gro\u00c3\u0178e Teile der Bev\u00c3\u00b6lkerung Armut leiden. Geberl\u00c3\u00a4nder, h\u00c3\u00b6rt auf, mit zweierlei Ma\u00c3\u0178 zu messen! Wie kann es sein, dass Good-Governance-Standards den \u00c3\u00b6ffentlichen Sektor unter Druck setzen, w\u00c3\u00a4hrend ausl\u00c3\u00a4ndische Minenbetreiber fast null Steuern zahlen? Versorgungsunternehmen, wie behandelt ihr eure Kunden? Und bezieht ihr, was ihr braucht, wirklich nicht nur von euren eigenen Br\u00c3\u00bcdern und Verwandten?<br \/>\nAls Tribut an die H\u00c3\u00b6flichkeit entschuldigte sich der Gast aus Uganda zwar am Ende f\u00c3\u00bcr seine Spitzen (er sei eben nur ein Fremder). Aber die challenges taten ihre Wirkung \u00e2\u20ac\u201c um so mehr, als Moderator Peter Henriot einmal mehr sein kommunikatives Genie unter Beweis stellte. Es ging eine solche Sogwirkung von der Debatte aus, dass sich ihr niemand zu entziehen vermochte. (Die oft zitierte Regel der Kritikmeidung, also den Kontrahenten \u00c3\u00b6ffentlich zu schonen, damit er sein Gesicht wahre, scheint \u00e2\u20ac\u201c gelinde gesagt &#8211; im Wandel begriffen.)<br \/>\nWas den Veranstaltern an diesem Tag nicht m\u00c3\u00b6glich war, n\u00c3\u00a4mlich der unvorhergesehenen Debattierlust des Publikums sowie dem dringlichen Kl\u00c3\u00a4rungswillen mehr Raum zu geben, wird gewiss demn\u00c3\u00a4chst einmal stattfinden. Mittelbar ging es schlie\u00c3\u0178lich stets um so grunds\u00c3\u00a4tzliche Fragen wie die nach der Gewichtung von Stadt- (oder Stadtperipherie-) vs. Landversorgung \u00e2\u20ac\u201c wo \u00e2\u20ac\u017eFrauen ihre Haare verlieren, weil sie so viele Kilometer mit schweren Wasserkanistern zur\u00c3\u00bccklegen m\u00c3\u00bcssen\u00e2\u20ac\u0153 &#8211; oder der praktisch zweckm\u00c3\u00a4\u00c3\u0178igen Definition von Armut sowie Bewertung generell: Zugangsproblem vs. Einkommensfrage, in der Stadt oder auf dem Land.<br \/>\nMit Pater Henriot nach Konferenz f\u00c3\u00bcr in ein paar Wochen verabredet, wenn ich richtig in Solwezi angekommen sein werde.<br \/>\n(Sein neue working paper \u00c3\u00bcber NEPAD und APRM: &#8222;Is Good Governance Possible in Zambia? Churches and CSOs and the APRM process&#8220; ist \u00c3\u00bcbrigens sehr lesenswert, passend zum Programm &#8222;Good Governance&#8220;. Hope it will make a difference. Henriot und sein Jesuit Center for Theological Reflection gelten hier zu Recht \u00c3\u00bcberhaupt als eine der wichtigsten intellekt.spirit. Kr\u00c3\u00a4fte&#8230;www.jctr.org.zm)<\/p>\n<p>24.4.07<br \/>\nR\u00c3\u00bcckfahrt von Solwezi nach Lusaka per Linienbus. Im Nordwesten halten sich, hat es den Anschein, zahlreiche Inder auf. Viele Gesch\u00c3\u00a4fte der Provinzhauptstadt sind in indischer Hand. Die beiden indischen Schwestern (Diakonie) neben mir im Bus unterrichten geh\u00c3\u00b6rlose Kinder in Ikelenge, im \u00c3\u00a4u\u00c3\u0178ersten nordwestlichen Zipfel des Landes. Regina sagt, dass sie in Indien f\u00c3\u00bcr gew\u00c3\u00b6hnlich Taubstummen sehr fr\u00c3\u00bch zwar rudiment\u00c3\u00a4r, aber grob verst\u00c3\u00a4ndlich zu sprechen beibr\u00c3\u00a4chten \u00e2\u20ac\u201c das sei in Zambia wie im Westen un\u00c3\u00bcblich, weshalb sich ihre Schule mit der internationalen Geb\u00c3\u00a4rdensprache begn\u00c3\u00bcge.<br \/>\nMehrmals steigt unterwegs ein Busprediger zu, um aus der Bibel zu lesen, zu beten, predigen und schlie\u00c3\u0178lich Kollekte einzusammeln oder \u00e2\u20ac\u017eheilige B\u00c3\u00bccher\u00e2\u20ac\u0153 (etwa \u00e2\u20ac\u017eTelephone to God\u00e2\u20ac\u0153) zu verkaufen. Er steht immer ausgerechnet neben unserer Sitzreihe, was vor allem wegen der Lautst\u00c3\u00a4rke und Heftigkeit seiner Predigt das Reisevergn\u00c3\u00bcgen irgendwann einschr\u00c3\u00a4nkt. Erleichtert merke ich, dass auch die Schwestern die Busbeter zu ignorieren suchen.<br \/>\nDiese Woche l\u00c3\u00a4uft im Theater ein bemerkenswertes Festival freier Theatergruppen, das wir abends besuchen. Haupts\u00c3\u00a4chlich junge Schauspielbegeisterte treffen sich alle zwei Jahre zu diesem happening \u00e2\u20ac\u201c das am letzten Abend sogar im zambischen Staatsfernsehen \u00c3\u00bcbertragen werden sollte (samt singendem Expr\u00c3\u00a4sidenten Kaunda als \u00c3\u0153berraschungsh\u00c3\u00b6hepunkt, wie ich sp\u00c3\u00a4ter h\u00c3\u00b6re). Leider verstehen wir \u00c3\u00bcberhaupt keinen Dialog des zweiten St\u00c3\u00bccks, wissen nichtmals, in welcher Landessprache es spielt. Als Gutmachung bekommen wir beim Rausgehen Freikarten f\u00c3\u00bcr den \u00c3\u00bcbern\u00c3\u00a4chsten Abend.<\/p>\n<p>22.4.07<br \/>\nMarie und Jeff, die erst einige Tage zuvor eingetroffenen neuen Hotelmanager des \u00e2\u20ac\u017eRoyal Solwezi\u00e2\u20ac\u0153 erz\u00c3\u00a4hlen beim Fr\u00c3\u00bchst\u00c3\u00bcck, wie schier unm\u00c3\u00b6glich ihnen hier alles Management erscheine \u00e2\u20ac\u201c preisen jedoch im selben Atemzug die ungeheure Lerngeschwindigkeit sowie Bereitschaft ihres Personals. Sie hegen hohe Ambitionen, nicht unsympathisch. Weil sie eine riesige Menge Erfahrung mitbringen, ist ihnen einiges zuzutrauen.<br \/>\nJeff spie\u00c3\u0178t schwungvoll eine Wurst auf seine Gabel. Er hat an diesem Sonntag schon vor 6 Uhr zu arbeiten begonnen, und sein Appetit ist unverkennbar. Eigentlich Pilot von Beruf, wechselte er schon h\u00c3\u00a4ufig den Job. Auch Bauleitung geh\u00c3\u00b6rte bereits dazu. Jeff zeigt sp\u00c3\u00a4ter den Rohbau des Konferenzgeb\u00c3\u00a4udes und erkl\u00c3\u00a4rt stolz, welche Fortschritte innerhalb blo\u00c3\u0178 einer Woche erreicht worden seien. Schon \u00c3\u00bcbern\u00c3\u00a4chstes Wochenende soll der Saal f\u00c3\u00bcr eine Hochzeit genutzt werden. Halb im Scherz, ersinnen wir k\u00c3\u00bcnftige Nutzungsm\u00c3\u00b6glichkeiten f\u00c3\u00bcr den neuen Veranstaltungskomplex.<br \/>\nMarie erz\u00c3\u00a4hlt von ihrer Tochter, die Afrika-Reportagen f\u00c3\u00bcr die BBC produziert, meistens Katastrophenberichte. Leider sei sie ja nun weit weg, und ohne Kriegsausbruch w\u00c3\u00a4re es schwer, sie hierher zu k\u00c3\u00b6dern. \u00c3\u0153berhaupt sei die 32-J\u00c3\u00a4hrige eher eine Einzelg\u00c3\u00a4ngerin, eigensinnig und dickk\u00c3\u00b6pfig. Die Mutter hat ein Faible f\u00c3\u00bcr Umwelt und Natur. Ihr missf\u00c3\u00a4llt es, der gr\u00c3\u00b6\u00c3\u0178te Wasserkonsument der Provinz zu sein. Wir diskutieren Versorgungseffizienz und regenerative Energien, Solar &#038; Co. <\/p>\n<p>21.4.07<br \/>\nW\u00c3\u00a4hrend der Nacht h\u00c3\u00b6rte ich Trommeln und lautstark Gesang, nicht weit entfernt vom Hotel.<br \/>\nMorgens Jogging durchs wundersch\u00c3\u00b6ne Busch-Umland von Solwezi. Der Kongo bestimmt das Klima im Nord-Westen, es ist hier viel kontrastreicher als etwa in Lusaka. Auf einem ca. 1.400 Meter hohen Bergr\u00c3\u00bccken gelegen, wird die Stadtregion jedoch gut durchl\u00c3\u00bcftet.<br \/>\nIm Laufen beobachte ich sonst noch nie gesehene Begr\u00c3\u00bc\u00c3\u0178ungsriten: Die sich blitzschnell vor dem \u00c3\u00a4lteren Mann auf die Knie werfende Frau, dabei die H\u00c3\u00a4nde klatschend; immer wieder die zum Gru\u00c3\u0178 aufs Herz klopfende Faust usw.<br \/>\nStadt und Land sto\u00c3\u0178en hier unvermittelt aufeinander, die Gegens\u00c3\u00a4tze sind hart. Binnen weniger Jahre hat sich die Stadtbev\u00c3\u00b6lkerung verdoppelt, zumeist vom Boom der Kupferminen angelockt. Bin gespannt, was mich hier erwartet w\u00c3\u00a4hrend der kommenden Jahre.<br \/>\nKurz vor Sonnenuntergang steigt eine dichte Qualmwolke hinter dem Gartenzaun des Hotelareals auf, wie ich vom Balkon aus sehe. Ich denke, es m\u00c3\u00bcsse sich um ein Hausbrand handeln. Erfahre sp\u00c3\u00a4ter, dass es sich um eine der regelm\u00c3\u00a4\u00c3\u0178igen DDT-Freisetzungen handelte \u00e2\u20ac\u201c die nicht nur in Zambia auf Empfehlung der WHO zur Malaria-Prophylaxe erneut eingef\u00c3\u00bchrt worden seien.<\/p>\n<p>20.4.07<br \/>\nNachdem eine letzte, weitere Hausbesichtigung damit endet, blo\u00c3\u0178 die bisherigen Mieter in Angst zu versetzen, die angeblich \u00c3\u00bcberhaupt nichts von einem bevorstehenden Mieterwechsel wissen, f\u00c3\u00a4llt die Wahl schlie\u00c3\u0178lich auf Mrs. B.`s Haus im Stadtteil Low Density. Hoffe stark, dass es damit klappt.<br \/>\nNachmittags erstes Treffen mit der Provincial Coordinator (kurz PC genannt) von CSPR in Solwezi: Bin sicher, dass diese neue Kollegin ein Gl\u00c3\u00bccksfall f\u00c3\u00bcr alle ist. <\/p>\n<p>19.4.07<br \/>\nAuf Haussuche, praktisch den gesamten Tag lang. Besichtigen mindestens 10 H\u00c3\u00a4user: in unterschiedlichstem Zustand und verschiedenster Lage. Wie uns fortw\u00c3\u00a4hrend Leute spontan weiterhelfen und weiter vermitteln zu immer neuen H\u00c3\u00a4usern bzw. landlords und landladies, ohne dabei auf die Uhr zu gucken oder etwas Bestimmtes von uns zu erwarten, beeindruckt ungemein. Grace zeigt uns allein vier Objekte von verschiedenen Freundinnen und Bekannten; Mrs. Rose, Mr. Nyirenda, ein Angestellter der Kupfermine und viele Andere helfen weiter. Zwischendurch sagen wir kurz hallo im Provinz-B\u00c3\u00bcro von CSPR, wo ich ab Mai arbeiten werde, dann gehen die Erkundungen weiter.<br \/>\nSp\u00c3\u00a4tnachmittags \u00e2\u20ac\u201c zur Zeit des \u00e2\u20ac\u017eSundowners\u00e2\u20ac\u0153, zwischen 5 und 6 Uhr \u00e2\u20ac\u201c stellt sich das Gef\u00c3\u00bchl ein, auf alle F\u00c3\u00a4lle genug gesehen zu haben. Die DED-Kollegen vor Ort k\u00c3\u00bcmmern sich pr\u00c3\u00a4chtig.<\/p>\n<p>18.4.07<br \/>\nAutofahrt von Lusaka nach Solwezi f\u00c3\u00bchrt durch den Copperbelt, die Bergbau- und wichtige Industrieregion Zambias. Daher sind die Stra\u00c3\u0178en in einem verh\u00c3\u00a4ltnism\u00c3\u00a4\u00c3\u0178ig hervorragenden Zustand. Immer wieder das Bild: Afrika, ein ganzer Kontinent ist auf den Beinen. Zahllose Frauen in bunten Chitengis, auf dem Kopf Lasten tragend, im R\u00c3\u00bcckentuch das Kind. Mehr und mehr Fahrr\u00c3\u00a4der kommen endlich auf. Fahrer F. hat viel \u00c3\u0153bung, braust flott \u00c3\u00bcber die Piste. Mittagspause bei einem Kollegen in Kitwe, der dort mit den Gewerkschaften kooperieren will.<br \/>\nAngekommen in Solwezi, zuerst eine Stadtbesichtigung zum Thema Wasser \u00e2\u20ac\u201c dem Arbeitsbereich Theos, der uns umher f\u00c3\u00a4hrt: Die Wasserkioske in den compounds bekommen wir ebenso erkl\u00c3\u00a4rt wie das Kl\u00c3\u00a4rwerk am Solwezifluss (wie ich tags zuvor erfuhr, k\u00c3\u00b6nnen in ganz Zambia bis heute keine genauen Wasseranalysen durchgef\u00c3\u00bchrt werden, was ein kaum verst\u00c3\u00a4ndlicher Mangel ist, wenn wir uns Umfang und Dauer der deutschen T\u00c3\u00a4tigkeiten im Wasserbereich vergegenw\u00c3\u00a4rtigen). Am Wasserthema wird deutlich, was es hei\u00c3\u0178t, verschiedene Nachhaltigkeitsaspekte unter einen Hut bringen zu wollen: Dass sowohl Aufbereitung als auch Entsorgung eine \u00c3\u00b6kologische Seite haben, liegt auf der Hand; schwierig erscheint vor allem, Wirtschaftlichkeit und soziale Bedarfsdeckung auszubalancieren.<br \/>\nSchnell ist zu bemerken, dass sich hier weitaus weniger Wei\u00c3\u0178e aufhalten: \u00e2\u20ac\u017eMusungu, Musungu!\u00e2\u20ac\u0153 (\u00e2\u20ac\u017eFremde, Wei\u00c3\u0178e!\u00e2\u20ac\u0153), rufen uns gleich am ersten Wasserkiosk (\u00e2\u20ac\u017eNo. 27\u00e2\u20ac\u0153) neugierige Kinder und Marktfrauen aus allen Richtungen entgegen. Die ungewohnte, \u00c3\u00bcberm\u00c3\u00a4\u00c3\u0178ige Beachtung strengt sehr an. Quasi zur Erholung machen wir einen Abstecher zum touristischen \u00e2\u20ac\u017eRoyal Solwezi\u00e2\u20ac\u0153, dem neuen Ersteklassehotel.<\/p>\n<p>13.4.07<br \/>\nVorstellungsbesuch in der deutschen Botschaft. <\/p>\n<p>10.4.07<br \/>\nGleich auf meiner ersten \u00c3\u0153berlandfahrt heftig verfahren: Wenn man von Lusaka nach Monze will, muss man nach \u00c3\u0153berqueren des Kafue rechts nach S\u00c3\u00bcden abbiegen \u00e2\u20ac\u201c statt geradeaus weiterzufahren. Bald beginnt Richtung Osten eine kurvige Gebirgsstrecke, nur d\u00c3\u00bcnn besiedelt (von kleinen traditionellen H\u00c3\u00bcttend\u00c3\u00b6rfern, die wie im Freiluftmuseum aussehen), \u00c3\u00bcber weite Distanzen von provisorischen Umleitungen unterbrochen, nirgendwo Stra\u00c3\u0178enmarkierungen oder Wegweiser. Es wird rasch un\u00c3\u00bcbersichtlich, und Baustellen und Lastzugverkehr nehmen einen auf dieser Strecke voll in Anspruch. Vor lauter Staubwolken ist ohnehin oftmals kaum etwas zu erkennen; Telefonnetz gibt es keines mehr. Erst hinter \u00e2\u20ac\u017eFossil Forest\u00e2\u20ac\u0153, vier Kilometer vor Simbabwe, realisierte ich mein Verfahren. Zum Gl\u00c3\u00bcck ohne Termindruck, machte mich nur die Auskunft eines Polizeipostens nerv\u00c3\u00b6s, dass in Chirundu allenfalls noch an irgendeinem Marktstand ein paar Liter Diesel zu kaufen seien \u00e2\u20ac\u201c wo, wisse er aber auch nicht. Ich riskierte lieber die R\u00c3\u00bcckfahrt mit zweidrittel leerem Tank, als Stunden in einem ganz und gar unwirtlichen Grenzst\u00c3\u00a4dtchen zuzubringen. Sprit reichte dann wirklich, und die Landschaft macht den Zeitverlust mehr als wett.<\/p>\n<p>Besonders im M\u00c3\u00a4rz, April zeigen sich die Provinzen Zambias in \u00c3\u00bcppigen Gr\u00c3\u00bcn; zeugen selbst in abgelegenen Berggegenden Bl\u00c3\u00bcten und Fr\u00c3\u00bcchte vom \u00c3\u0153berfluss der nat\u00c3\u00bcrlichen Lebensgrundlagen; eine enorme Vielfalt an Tieren wie Pflanzen l\u00c3\u00a4sst sich erkennen, und vor allen Dingen f\u00c3\u00a4llt immer wieder der Wasserreichtum auf: Angesichts von Str\u00c3\u00b6men und Seen muss man sich geradezu wundern \u00c3\u00bcber Zambias Armut. <\/p>\n<p>8.4.07<\/p>\n<p>5.4.07<br \/>\nMotto \u00e2\u20ac\u017e60er Jahre\u00e2\u20ac\u0153 \u00e2\u20ac\u201c \u00e2\u20ac\u017edoes it make a difference?\u00e2\u20ac\u0153<br \/>\nEine Farewell Party der international community von Lusaka: Man kennt sich. Verschiedene Hilfsorganisationsmitglieder, IWF-, UN-Mitarbeiter, ausl\u00c3\u00a4ndische freelancer, einige Einheimische aus dem Kulturbereich, Botschaftsleute usw. \u00c3\u00bcben  \u00e2\u20ac\u201c teils kost\u00c3\u00bcmiert \u00e2\u20ac\u201c feinsten small talk rund ums swimming pool. Cocktailbar ist geradezu \u00c3\u00bcberbordend best\u00c3\u00bcckt. Stimmung steigt, Musik wird langsamer lauter. Sehr wenige sind erste neu angekommen. Ich tausche so bl\u00c3\u00b6dsinnig Handynummern aus, dass ich am n\u00c3\u00a4chsten Morgen kaum mehr welche zuordnen kann.<br \/>\nEine  Zambierin von hier und ein Zambier aus der S\u00c3\u00bcdprovinz \u00e2\u20ac\u201c beide irgendwie in Sachen Entwicklungszusammenarbeit t\u00c3\u00a4tig &#8211; unterhalten sich offen \u00c3\u00bcber unsinnige Seiten der internationalen Interventionen: Lauter Dopplungen von Geldfl\u00c3\u00bcssen und Projekten, keiner wei\u00c3\u0178, was der Andere nebenan tut; Ignoranz sogar am selben Ort; stets besch\u00c3\u00a4ftigt mit \u00e2\u20ac\u017ejust another workshop\u00e2\u20ac\u0153. \u00e2\u20ac\u017eStatt dass sie wirklich die normalen Leute und communities erreichen und unterst\u00c3\u00bctzen!\u00e2\u20ac\u0153, meint der zambische IWF-Mann vom S\u00c3\u00bcden, wo er selbst aber auch eher abstrakt Curriculaentwicklung \u00c3\u00bcber Umweltschutz betreibt.<br \/>\nDie Zambierin erz\u00c3\u00a4hlt, welche Ver\u00c3\u00a4nderungen ihr auffielen, nachdem sie von einem l\u00c3\u00a4ngerem Studienaufenthalt im Ausland zur\u00c3\u00bcckgekehrt war: Neue, s\u00c3\u00bcdafrikanische, Malls (\u00e2\u20ac\u017eArcade\u00e2\u20ac\u0153, \u00e2\u20ac\u017eManda Hill\u00e2\u20ac\u0153&#8230;), ausgebaute Hauptstadtstra\u00c3\u0178en, pr\u00c3\u00a4chtige Hotels (InterConti). Zugenommen h\u00c3\u00a4tten vor allem die Gegens\u00c3\u00a4tze zu den armen St\u00c3\u00a4dtern in den compounds, also einfachen Behelfssiedlungen, deren H\u00c3\u00bctten oft weder Strom- noch Wasseranschl\u00c3\u00bcsse haben; Abwasser- od. M\u00c3\u00bcllentsorgung sowieso nicht. Die Kluft versch\u00c3\u00a4rfe sich weiter.<\/p>\n<p>2.4.07<br \/>\nSehr elementar spiegeln Sichtbarkeit bzw. Unsichtbarkeit wider, wer Macht und Stimme hat &#8211; oder wer nicht das Sagen hat. Wie zu Kolonialzeiten sind die Bediensteten der Wei\u00c3\u0178en quasi unsichtbar (wohnen auf R\u00c3\u00bcckseite, hinter dem Garten usw.). Dass sie sich unsichtbar machen, wird offenbar erwartet.<\/p>\n<p>1.4.07<br \/>\n\u00e2\u20ac\u017eThe real Africa\u00e2\u20ac\u0153 &#8211; Authentizit\u00c3\u00a4ten<br \/>\nZum Abendessen mit E. und einer Bekannten von ihr, die in der Nationalbank arbeitet, ins \u00e2\u20ac\u017eBlue Bridge\u00e2\u20ac\u0153, Cairoroad, eingeladen. Schima, das zambische Nationlgericht (Maismehlkl\u00c3\u00b6sse), bleibt bis auf Weiteres gew\u00c3\u00b6hnungsbed\u00c3\u00bcrft. Da man es traditionell mit den Fingern isst, scheiterte ich schon beim H\u00c3\u00a4ndewaschen, und das Meiste schmeckt nach parf\u00c3\u00bcmierter Seife. Aber ansonsten bietet das versteckt hinter einer Disco (im 80er Stil) gelegene kleine Restaurant k\u00c3\u00b6stliche Fisch- &#038; Fleischgerichte vom Grill.<br \/>\nViele, die S\u00c3\u00bcdafrika bereist haben, sagen, zurecht hei\u00c3\u0178e Zambias offizieller Landesslogan \u00e2\u20ac\u017eThe real Africa\u00e2\u20ac\u0153. Es sei nicht so verwestlicht, europ\u00c3\u00a4isiert. Zuf\u00c3\u00a4llig treffen wir sp\u00c3\u00a4ter im Blue Bridge einen Kollegen von E.`s Bekannter. Als er h\u00c3\u00b6rt, dass ich nach Solwezi gehen werde, schw\u00c3\u00a4rmt er sogleich, wie anders in jener Region das Leben sei \u00e2\u20ac\u201c dort, das sei \u00e2\u20ac\u017ethe real Africa!\u00e2\u20ac\u0153 Traditionelle Musik, Rituale, T\u00c3\u00a4nze, Trommeln, die Feste und seine festen Familienbanden, er vermisse das alles sehr in Lusaka, wohin er halt des Job wegens gezogen sei. Begeistert zeigt er sodann unz\u00c3\u00a4hlige Nummerneintr\u00c3\u00a4ge auf seinem Handy: Lauter Onkels, Tanten und weitere Familienglieder aus Solwezi. Nichts gehe \u00c3\u00bcber die gegenseitige Unterst\u00c3\u00bctzung im Familienkreise, in dem alle f\u00c3\u00bcr einander einst\u00c3\u00a4nden, n\u00c3\u00a4hmen und geben, so, wie es gerade ginge und n\u00c3\u00b6tig sei. Stolz pr\u00c3\u00a4sentiert er dann besonders den Frauen am Bistrotisch ein Bild seines Sohnes, bevor der das Handydisplay mit dem Foto k\u00c3\u00bcsst.<br \/>\nNicht nur wegen der Ger\u00c3\u00a4uschkulisse wird die Verst\u00c3\u00a4ndigung nicht leichter. Zwar sprechen wir alle Englisch, doch die Worte meinen Verschiedenes. Der Banker aus dem nahen-fernen Distrikt Solwezi fragt E. bald, zu welchem tribe sie in Deutschland geh\u00c3\u00b6re und welche Sprache er denn spreche. War es schon knifflig, die Frage zu verstehen, erschien es schlie\u00c3\u0178lich v\u00c3\u00b6llig ungewiss, ob die \u00e2\u20ac\u201c und wenn ja, welche \u00e2\u20ac\u201c Antworten gen\u00c3\u00bcgten.<\/p>\n<p>31.3.07<br \/>\nLand of the Unexpected<br \/>\nK\u00c3\u00b6nnerschaft oder Meisterschaft lassen sich hier bewundern, vielleicht auch abgucken, bei allem, was Umgang mit dem Unvorhersehbaren angeht. Ein durchweg f\u00c3\u00bcr sich einnehmender Zug dieser Kultur, die hierin eine einzigartige Hochkultur entwickelt hat: Beispielsweise die Art und Weise, wie die versammelte Theatergemeinschaft auf den Rausgang einiger Zuschauerinnen und Besucher reagiert: Spontan geht die feierliche Abendversammlung in einen ausgelassenen Empfang \u00c3\u00bcber \u00e2\u20ac\u201c die Ministerin hatte einfach sehr lange geredet \u00e2\u20ac\u201c so verzichtete man eben auf das geplante Podiumsgespr\u00c3\u00a4ch.<br \/>\nAn \u00e2\u20ac\u017eU Carmen\u00e2\u20ac\u0153 erinnernd in seiner Qualit\u00c3\u00a4t die Anverwandlung eines Ipsen-St\u00c3\u00bcckses, dessen Produktion und landesweite Tournee die Norwegische Botschaft im Rahmen ihres Ipsen-Jahres gesponsert hatte. Aus ganz Zambia sind verschiedene Musik- sowie Tanzrichtungen aufgenommen und ins Spiel eingf\u00c3\u00bcgt worden. Thema gender trouble.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>30.4.07 Amtsg\u00c3\u00a4nge sind hier ein Erlebnis eigener Art. L\u00c3\u00a4sterer sagen ja, die B\u00c3\u00bcrokratie geh\u00c3\u00b6re zu den raren Wachstumsbranchen. Um einen zambischen F\u00c3\u00bchrerschein ausgestellt zu bekommen, bedarf es Geduld, Gelassenheit und Geld. 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